Containerklassen: Nein, Danke!“

Die Wiener Schülerunion fordert die Abschaffung aller unnötigen Containerklassen. Ein großer Anteil der 214 Containerklassen dient nicht als „vorübergehenden Alternative“. Zusätzlich benötigt es dringend Verbesserungen der infrastrukturellen und hygienischen Zustände an den Wiener Schulen.

„Wie jeder Arbeitnehmer haben auch wir Schüler ein Recht auf einen angemessenen Arbeitsplatz. Gerade im Winter sind Containerklassen aufgrund der Kälte unerträglich!“, fordert Georg Kudrna, Landesobmann der Wiener Schülerunion, die Abschaffung von Containerklassen und dass Wiens Schüler ausschließlich in ordentlichen Gebäuden unterrichtet werden. Containerklassen stellen in Wien seit den 70er Jahren eine theoretisch vorübergehende Alternative zu den normalen Klassenräumen dar, werden aber immer mehr zum Standard für zu wenig Platz in den Schulgebäuden.


„Es darf nicht sein, dass Schüler aufgrund der Containerklassen regelmäßig über Kopfweh klagen wie in der Berufsschule für Bürokaufleute, im Winter frieren, im Sommer schwitzen und dauernd Angst um ihren Gesundheitszustand haben müssen!“, zeigt sich Landesobmann Kudrna schwer enttäuscht von der derzeitigen Situation an Wiens Schulen. Anstatt Containerklassen braucht es ausreichend Platz in richtigen Schulgebäuden!

Wir wollen nicht das geringere Übel, sondern gar kein Übel!

Eine absurde Situation musste die Wiener Schülerunion an manchen Schulen feststellen: „Es gibt Fälle, da sind Lehrer und Schüler aufgrund des gesundheitsgefährdenden Gebäudezustands und viel zu wenig Klassenräume, etc. lieber in den Containern “, findet Gottfried Mayer, Landesgeschäftsführer der Wiener Schülerunion, die Situation abnormal. Die Wiener Schülerunion fordert daher, dass sich Wiens Schüler nicht für das geringere Übel entscheiden müssen, sondern dass jedem Schüler Wiens ein Arbeitsplatz in seiner Schule mit gewissen für unsere Gesellschaft normalen Standards garantiert wird.

Sparen am richtigen Platz!
 
Die Wiener Schülerunion ist sich der derzeitigen Wirtschaftslage bewusst. „Wir fordern auch nicht, dass erheblich viel mehr Geld dafür ausgegeben wird. Das ist für bessere Standards an den Wiener Schulen gar nicht notwendig. Es muss nur das Geld am richtigen Ort ausgegeben werden! Bei der Schulverwaltung und bei Wiens Politikern, egal ob Gehalt oder deren Büros, könnten Unmengen an Geld eingespart werden, welches für den qualitativen Ausbau der Wiener Schulen und somit Abschaffung der Containerklassen verwendet werden könnte!“, fordert Landesobmann Georg Kudrna eine intelligente Verwendung der finanziellen Mittel abschließend.

Wiener Schülerunion freut sich auf Veränderung!

Die Wiener Schülerunion ist Wiens größte Schülerorganisation. Sie stellt 24 von 24 Mandate in der Wiener Landesschülervertretung. „Wir als Wiener Schülerunion wünschen uns, dass unsere Vorstellungen und Ideen beachtet werden und stehen für Diskussionen, Dialoge und vor allem auch Konzepterstellungen gerne bereit“, freut sich Georg Kudrna, Landesobmann der Wiener Schülerunion, schon jetzt auf Fortschritte im Wiener Bildungssystem. Neben der Interessensvertretung bietet die Wiener Schülerunion den Schülern auch ein umfangreiches Service- und Fortbildungsangebot an.